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Akuter Spendenaufruf

Luca ist 17. Ein Kopfsprung ins flache Wasser hat alles verändert.

Luca ist das Pflegekind einer Familie aus unserer Community. Im Urlaub in Polen verletzte er sich bei einem Kopfsprung schwer an Halswirbelsäule und Rückenmark. Damit er schnell in einer deutschen Spezialklinik weiterbehandelt werden konnte, mussten seine Pflegeeltern 20.000 Euro für den Intensivtransport selbst bezahlen. Dabei wollen wir sie nicht allein lassen.

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Update vom 15. August 2026 Er hat etwas gespürt
Was passiert ist
Luca, ein 17-jähriger Jugendlicher mit Brille und blondem Haar, lächelt in die Kamera
So kennen ihn seine Pflegeeltern Luca, 17 Jahre
20.000 € Intensivtransport
Kosten des Ambulanzflugs mit der DRF Luftrettung — von Lucas Pflegeeltern vollständig selbst getragen.
0 € Anteil der Krankenkasse
Den medizinischen Rücktransport aus dem Ausland übernimmt die gesetzliche Kasse in diesem Fall nicht. Das wurde der Familie ausdrücklich bestätigt.
7. August Verlegung nach Hamburg
Flug per Intensiv-Ambulanzflugzeug in ein spezialisiertes Querschnittzentrum. Seine Pflegemutter durfte ihn begleiten.

Was passiert ist

Noch in derselben Nacht musste Luca notfallmäßig neurochirurgisch operiert werden. Danach lag er auf der Intensivstation. Wenige Tage später folgte die zweite große Operation, um seine Halswirbelsäule zu stabilisieren.

Dazu kamen schwere Lungenschäden. Luca musste künstlich beatmet und in ein künstliches Koma versetzt werden, damit sein Körper die Verletzungen und die Operationen verkraften konnte.

Die ersten MRT-Untersuchungen machen vorsichtig Hoffnung: Das Rückenmark ist nicht durchtrennt, sondern schwer gequetscht. Welche neurologischen Folgen dauerhaft bleiben, kann derzeit niemand sicher vorhersagen.

Seine Pflegeeltern wollten ihm die bestmögliche Behandlung ermöglichen und wandten sich an ein spezialisiertes Querschnittzentrum in Hamburg. Der behandelnde Arzt sichtete die Befunde, sprach persönlich mit den Ärzten in Polen, organisierte kurzfristig einen Platz auf der Intensivstation und veranlasste einen intensivmedizinischen Ambulanzflug.

Diesen Flug zahlt die gesetzliche Krankenkasse nicht. Damit Luca trotzdem schnellstmöglich nach Deutschland kommen konnte, trugen seine Pflegeeltern die 20.000 Euro für den Intensivtransport mit der DRF Luftrettung vollständig selbst.

Am 7. August 2026 wurde Luca mit einem intensivmedizinisch ausgestatteten Ambulanzflugzeug nach Hamburg geflogen und dort direkt auf die Intensivstation übernommen. Seine Pflegemutter durfte ihn während des gesamten Flugs begleiten.

Seitdem pendeln seine Pflegeeltern täglich zwischen ihrem Wohnort Bremen und der Klinik in Hamburg — rund 120 Kilometer je Strecke, jeden Tag hin und zurück, damit Luca nicht allein ist.

Für Luca beginnt jetzt ein langer und ungewisser Weg: weitere intensivmedizinische Behandlung, eine neurologische Frührehabilitation und viele Monate, möglicherweise Jahre intensiver Therapien. Wie weit er sich von der Rückenmarksverletzung erholen wird, lässt sich heute nicht abschätzen.

Nachprüfbar

Diese Belege liegen uns vor

Lucas Pflegeeltern haben uns ihre Belege aus diesen Tagen gezeigt. Sie zeichnen den Weg nach: die erste Nacht in Stettin, die Halsstütze, die Tage am Klinikgelände, die Aufnahme in Hamburg.

Belege ansehen Belege ausblenden 5 Dokumente — die Originale liegen uns vor
  1. Kartenbeleg

    Hotelzimmer in Stettin

    Radisson Blu, Stettin

    Bezahlt nachts um 4:47 Uhr.

  2. Kassenbon

    Halskrause (Schanz), 8 cm

    Medizinbedarf M.W.A. Sp. z o.o., Stettin

    Um 12:33 Uhr in Stettin gekauft — die erste Stütze für Lucas Hals.

  3. 1.–6. August 2026 Vier Parktickets

    Parken am Klinikgelände

    Krankenhaus in Stettin

    Vier bezahlte Parkvorgänge zwischen dem 1. und dem 6. August.

  4. Rechnung 2026/03204

    Zwei Übernachtungen mit Stellplatz

    Hotel Panorama, Stettin

    Ausgestellt und vollständig bezahlt am Tag des Ambulanzflugs.

  5. Behandlungsvertrag

    Stationäre Krankenhausleistungen

    Spezialklinik in Hamburg

    Von Lucas gesetzlicher Vertreterin unterschrieben — er ist in Hamburg aufgenommen.

Die Originale liegen der PFLEGEELTERN.SPACE gUG vor. Wir bilden sie hier nicht ab: Sie enthalten Lucas Geburtsdatum, seine Patientennummer und die Unterschrift seiner gesetzlichen Vertreterin. Gesundheitsdaten eines Minderjährigen gehören nicht ins offene Netz — auch dann nicht, wenn sie einem guten Zweck dienen würden. Rückfragen beantworten wir unter info@pflegeeltern.space.

So war Luca vor dem Unfall

  • Luca in blauer Einsatzkleidung mit rotem Helm bei einem Wettkampf auf einem Sportplatz
    Im Wettkampf
  • Luca in Einsatzkleidung läuft über eine Wiese, neben ihm ein ausgelegter Schlauch
    Auf dem Übungsplatz
  • Luca paddelt kniend auf einem Stand-up-Paddle-Board vor einer Seebrücke
    Auf dem Board
  • Luca rudert bei Sonnenuntergang ein Schlauchboot über ruhiges Wasser
    Abends auf dem Wasser

Fotos und Geschichte veröffentlichen wir mit Einwilligung seiner Pflegeeltern.

Neuigkeiten von Luca

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden — behutsam zusammengefasst aus dem, was uns Lucas Pflegefamilie berichtet.

  1. Neuestes Update

    Er hat etwas gespürt

    Luca liegt lächelnd in seinem Klinikbett, trägt seine Brille und eine Sauerstoff-Nasenbrille; jemand hält seine Hand, neben ihm liegt ein Kuscheltier
    Ein Lächeln zwischendurch: Die Sauerstoffmaske ist jetzt einer Nasenbrille gewichen.

    Ein anstrengender Tag für Luca: Die Sauerstoffmaske konnte durch eine Nasenbrille ersetzt werden — ein dünner Schlauch, der den Sauerstoff direkt in die Nase leitet. Ein Fortschritt, der aber viel Kraft kostet: Die Sauerstoffsättigung zu halten, fiel ihm noch schwer. Luca hat gut mitgemacht und zwischendurch gute Atemtherapie geschafft. Bewegen konnte er sich heute so gut wie gar nicht. Und doch gab es einen Moment, der Mut macht: Auf der rechten Seite hat Luca gespürt, dass seine Pflegemutter an seinem Knie war und seinen Knöchel massiert hat. Immer wieder zucken auch seine Beine, ohne dass er es steuern kann. Der Physiotherapeut erklärt es so, dass das Gehirn versucht, die Nervenbahnen neu zu verknüpfen. Was daraus wird, kann heute niemand sagen — aber seine Familie hält daran fest. Seine Familie möchte allen danken, die an Luca denken. Sie kann es gar nicht oft genug sagen.

  2. Noch eine Operation überstanden

    Mehrere entfernte Metallschrauben, Verbindungsstäbe und kleine Muttern einer Wirbelsäulen-Stabilisierung auf grauem Untergrund
    Dieses Material wurde bei der Operation aus Lucas Halswirbelsäule entfernt — und vollständig ersetzt.

    Ein schwerer Tag: Im MRT hatten die Ärzte in Hamburg gesehen, dass Schrauben aus der Stabilisierungs-Operation in den Rückenmarkkanal ragten. Deshalb musste Luca noch einmal operiert werden — das gesamte Material wurde entfernt und vollständig ersetzt. Schon am Nachmittag konnte er wieder von der Beatmung befreit werden. Für Luca war es ein harter Tag. Nach der Operation fiel ihm alles schwerer, er hatte viele Schmerzen und war sehr enttäuscht und traurig — vielleicht auch, weil er gehofft hatte, sich nach dieser Operation wieder bewegen zu können. Diese Hoffnung kann ihm im Moment niemand erfüllen. Jetzt heißt es wieder: warten, bis die Schwellung am Rückenmark zurückgeht. In etwa sechs Wochen lässt sich erkennen, wie viel Beweglichkeit zurückkommt. Seine Familie hat weiter große Hoffnung: Luca ist jung, er hat viel Kraft — und sie werden alles dafür tun, dass er mit ihrer Unterstützung so weit wie möglich in seinen Alltag zurückfindet.

  3. Seine Stimme ist wieder da

    Was für ein Tag: Lucas Beatmungsschlauch wurde entfernt. Seitdem lernt er, wieder selbst zu atmen — Schwerstarbeit, denn durch die Rückenmarkverletzung kann sein Zwerchfell derzeit nicht mithelfen, und er muss seine Atemmuskulatur ganz neu einsetzen. Ein Team aus Ärzten, Pflege, Ergo- und Physiotherapie begleitet jeden Schritt, mit intensiver Lungenpflege bis spät in die Nacht. Beim letzten Durchgang war die Ärztin zufrieden: keine Atemgeräusche mehr. Und dann das: Luca spricht wieder. Mit überraschend tiefer Stimme erzählte er drauflos — anfangs noch etwas durcheinander, mit der Zeit immer klarer. Er wollte seine Pflegeeltern einfach umarmen. Am Abend gratulierte er seinem Opa am Telefon zum Geburtstag, so wie er es sich sehnlichst gewünscht hatte. Und als seine Pflegeeltern zu Hause ankamen, klingelte ihr Handy: Luca wollte wissen, ob sie gut angekommen sind. Auch aus der Schule kam eine gute Nachricht: Sein Schulplatz ist ihm sicher — wenn er möchte, kann er im nächsten Schuljahr seine 12. Klasse machen. Seine Klasse und seine Lehrer warten auf ihn. Die Lähmung begreift Luca noch nicht ganz. Aber er hat Hoffnung und kämpft — und bei Massagen an den Beinen spürt er ein Kribbeln. Was das bedeutet, kann heute niemand sagen; seine Familie nimmt es als das, was es ist: ein kleiner Moment, der Mut macht.

  4. Ein Boot namens Hoffnung

    Ein kleines selbst gebasteltes Segelboot aus einem Stück Treibholz, auf dem Papiersegel steht handgeschrieben das Wort Hoffnung
    Selbst gebastelt im Sommerurlaub: Lucas kleines Boot steht jetzt auf seinem Tisch in der Klinik.

    Die Ärztinnen und Ärzte in Hamburg haben heute mit Lucas Pflegeeltern die Befunde besprochen. Die erste große Operation sieht auf den Bildern gut aus — ein schwer verletzter Halswirbel musste vollständig entfernt und durch einen Platzhalter ersetzt werden. Ob nach der zweiten Operation noch einmal nachgebessert werden muss, beraten die Ärzte in den nächsten Tagen. So schwer es zu schreiben ist: Luca ist zurzeit vom Hals abwärts gelähmt. Er kann Arme und Beine nicht bewegen und spürt seinen Körper nicht. Für das Gespräch mit den Ärzten wurde er heute eigens geweckt — er ist bei klarem Verstand und begreift genau, was mit ihm geschehen ist. Nach dem Gespräch war er sehr aufgewühlt. Für seine Familie war das kaum auszuhalten. Zusätzlich kämpft Luca mit einer Lungenentzündung: Beim Unfall hat er Brackwasser aus der Ostsee eingeatmet. Er wird weiterhin künstlich beatmet, und bis die Entzündung überstanden und das Fieber abgeklungen ist, halten ihn die Ärzte im künstlichen Tiefschlaf. Und doch ist nichts davon endgültig. Das Rückenmark ist entlang der gesamten Halswirbelsäule von Schwellungen umschlossen, womöglich ist auch ein Nerv verletzt. Erst wenn die Schwellung abgeklungen ist — das kann bis zu sechs Wochen dauern — können die Ärzte beurteilen, welche Lähmungen bleiben und was sich zurückbilden kann. Daran halten sich Luca und seine Familie gerade fest: Noch ist nichts entschieden. Sicher ist aber schon jetzt: Luca wird auch im besten Fall bei einigen Dingen dauerhaft auf Hilfe angewiesen sein. Die Klinik bereitet ihn so gut wie möglich auf ein selbstständiges Leben vor und unterstützt seine Familie bei den Vorbereitungen für die Zeit danach — denn Luca möchte unbedingt wieder nach Hause, und seine Familie wünscht sich das genauso. Dafür wird vieles nötig sein: ein behindertengerechtes Bad, ein Pflegebett, ein Weg in sein Zimmer. In einer wachen Stunde heute schaute Luca wieder seine Lieblings-Angelsendung. Und auf seinem Tisch in der Klinik steht ein kleines Segelboot, das er im Sommerurlaub mit seiner Familie gebastelt hat. Auf dem Segel steht ein einziges Wort: Hoffnung.

  5. Danke von Lucas Familie

    Lucas Pflegeeltern waren heute bei ihm in der Klinik. Vor Luca liegt weiter ein langer, ungewisser Weg, und seine Familie möchte ihm die bestmögliche Hilfe an seiner Seite ermöglichen. Dass hier so viele an Luca denken, hat die Familie tief berührt — sie dankt allen von ganzem Herzen.

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Jeder Betrag hilft dieser Familie

Wir nehmen Ihre Spende als PFLEGEELTERN.SPACE gUG entgegen. Vorrangig fließt sie in Lucas Neuanfang — die lange Reha und Therapie, die vor ihm liegen, denn ob und wie weit er sich von der Rückenmarksverletzung erholt, ist heute noch offen. Darüber hinaus setzen wir Ihre Spende für die Entlastung seiner Pflegefamilie ein (§ 2 Abs. 4 f unserer Satzung). Damit alles sauber und nachvollziehbar bleibt, bezahlen wir konkrete Leistungen direkt — von der Therapiestunde bis zum Handwerker für den behindertengerechten Umbau — und legen eingehende Spenden bis dahin zweckgebunden für Lucas Neuanfang zurück. An diesen Weg sind wir durch unsere Satzung und das Gemeinnützigkeitsrecht gebunden — eine direkte Geldauszahlung an Privatpersonen wäre uns gar nicht erlaubt. Kommt mehr zusammen als benötigt wird, verwenden wir den Rest für vergleichbare Nothilfe in Pflegefamilien.

Eine Zuwendungsbestätigung können wir derzeit noch nicht ausstellen: Die Eintragung ins Handelsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit sind beantragt, aber noch nicht abgeschlossen.

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